So, angekommen im Lub d Hostel in Silom Bangkok… Es ist der 16.12.2014 und der Flieger aus Abu Dhabi hatte eine Stunde Verspätung. Schnell eingecheckt und dann auch gleich noch mal raus vor die Tür das erste Chang genießen.

Wirklich sehr zu empfehlen diese Herberge wenn man alleine unterwegs ist. Auch das Zimmer und die sanitären Anlagen waren für thailändische Verhältnisse in einem extrem guten Zustand.

Mein Plan für vier Tage in Bangkok

Mittwoch – Biken in Bangkok

Da ich die Tempel ja schon bei früheren Aufenthalten in Bangkok besucht habe schaute ich mich vorher ein bisschen um und hab dann am Mittwoch direkt eine Radtour gemacht. Es ging über unglaublich viel befahrene Straßen zu einem ersten Highlight, dem M.R. Kukrit House. Das ist im wahrsten Sinne eine Insel der Ruhe inmitten des hektischen Bangkok und die Behausung eines ehemaligen Premier Ministers von Thailand. Nun ist es ein Haus das der Allgemeinheit offen steht um zu sehen wie ursprüngliche Thai Häuser ausgesehen haben.

M.R. Kukrit House

Im Anschluss dann durch „Slums“ mit wiederum unglaublich engen Gassen zu einem Longtailboot, welches uns direkt von der Großstadt in den „Dschungel“ gebracht hat. Nach einer kurzen Überfahrt erreichten wir dann Phra Pradaeng, die grüne Lunge in Bangkok. Im Anschluss daran ging es dann wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour, dem Clubhouse von Follow Me Biketours. Ganz klar ein Daumen nach oben für die Jungs und Mädels dort. Gute Fahrräder und ausgesprochen nette Guides.

Biken in Phra Pradaeng

Donnerstag – Chillen und Skybar

Den Donnerstag hab ich dann mit ausschlafen und ein wenig rumchillen im Hostel und einer kleinen Runde zu Fuß in der Umgebung verbracht. Abends sah der Plan vor mit 9 anderen Leuten aus dem Hostel die berühmte Skybar Sirocco im Lebua State Tower zu besuchen. (Die mit dem „Hangovertini“)

Soweit der Plan, aber ich hab da die Rechnung ohne die strenge Einlassdame gemacht, denn kleine angedeutete „Risse“ in der Jeans haben ausgereicht um mich ohne Ausblick wieder nach unten zu schicken. 🙁 Naja zumindest waren die Getränke ohne den Höhenzuschlag billiger!

Freitag – Khao San Viertel

Nachdem ich Freitag aus dem Hostel ausgecheckt habe und in das unvermeidliche Khao San Viertel umgezogen bin, hab ich mir dann am späteren Abend noch was zu essen gesucht an einem der unzähligen Pad Thai Stände in der Rambuttri Road. Kurzerhand war ich dann auch schon in ein Gespräch mit meinem Nudelbrater verwickelt – einem coolen Typ aus Myanmar der mit seiner Frau zusammen diesen Nudelbraterstand und abends eine kleine Open Air Bar betreibt. Dann gesellten sich noch zwei Schweden zu uns und ehe man sich versehen hatte war es auch schon wieder um drei Uhr morgens. 😉

PadThai-Stand in der Rambuttri Road

Samstag – Verrückte Märkte

Maeklong Train Market

Heute war dann Tag der verrückten Märkte. Zum einen der Amphawa Floating Market und der wirklich verrückte Maeklong Train Market. Bei diesem Markt sind die Stände direkt an den Schienen zwischen Gebäuden aufgebaut. Und es kommt dort am Tag 8x ein Zug durch. In Windeseile sind die Abdeckungen und Kisten beiseite geräumt, so dass der Zug durchfahren kann. Ich hatte leider nicht das Glück es live zu sehen, da wir etwas spät dran waren, aber anbei einfach ein Video davon.

Danach ging es dann zum Amphawa Floating Market. Zu Beginn war noch nicht allzuviel los aber als es in die Abendstunden ging wurde es zunehmend voller, da dieser Markt wohl auch ein sehr beliebtes Ausflugssziel der Städter aus Bangkok ist. Auf jeden Fall auch hier sehr sehenswert dieses Gewusel auf dem Wasser. In zig Booten wird das Essen zubereitet, welches die Besucher dann an den Steegen zu sich nehmen.

Amphawa Floating Market

Alles in allem auch mal ein paar schöne Tage in Bangkok ohne Tempel und dergleichen. Wenn man allerdings das erste Mal in Bangkok ist, sollte man die sich auf gar keinen Fall entgehen lassen.

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